Erymanthischer Eber

Erymanthischer Eber
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Ein kapitales Exemplar seiner Art, das im Erymanthos-Gebirge auf der Peloponnes hauste und ringsum schreckliche Verwüstungen anrichtete. Herakles* mußte es für Eurystheus* lebend fangen. Er zog im Winter los, jagte den Eber in tiefverschneites Gelände, griff sich das erschöpfte Tier und trug es huckepack nach Tiryns, wo sein Auftraggeber sich derart davor entsetzte, daß er sich in einem großen Vorratsgefäß versteckte (Apollodor, Bibliothek II 83–87). Diese Szene war bei Vasenmalern und Bildhauern sehr beliebt; man findet sie beispielsweise auf einer schwarzfigurigen Amphore aus dem 6. Jahrhundert (Rom, Musei Vaticani) oder auf einer Metope von Olympia (5. Jahrhundert v. Chr., Olympia, Museum).

Who's who in der antiken Mythologie. 2013.


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